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06.03.2019

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey besucht Adoptionsdienst Berlin

Franziska Giffey tauschte sich mit Adoptierten, Adoptiveltern und Experten aus. Die Informationen sollen in ihre Arbeit zur Reform des Adoptionsrechts einfließen.

Foto: Walter Wetzler

Franziska Giffey hat den Adoptionsdienst Berlin besucht. Die Bundesfamilienministerin nahm sich viel Zeit zum Zuhören und interessierte sich vor allem für die Perspektive von Adoptierten und Adoptiveltern.

Giffey war mit ihrer gesamten Leitungsebene gekommen, um sich ein Bild davon zu machen, wie sich das Adoptionsrecht weiterentwickeln sollte. Am Austausch in der Pfalzburger Straße in Berlin-Wilmersdorf nahmen auch Beraterinnen des Adoptionsdienstes teil und erklärten den Prozess einer Adoption. Giffey kündigte an, die Eindrücke und Informationen des Tages mit in ihre weitere Arbeit zum Adoptionsrecht einfließen zu lassen.

Auf Facebook schrieb die Ministerin im Anschluss an den Besuch: „Für mich ist es dafür besonders wichtig, im Vorfeld mit Betroffenen und Experten darüber zu sprechen. Einig waren sich heute alle darüber, dass jedes Kind ein Recht haben sollte, über seine Herkunft Bescheid zu wissen und auch altersgerecht über die Adoption aufgeklärt zu werden.” Die Adoptionsvermittlungsstellen müssten ein hohes Maß an Flexibilität und Professionalität mitbringen, um dabei das Tempo der Kinder zu berücksichtigen und jeden Einzelfall zu betrachten. „Wir werden diese Impulse aus der Praxis im Gesetzgebungsverfahren berücksichtigen. Vielen Dank dafür”, so Giffey weiter.

Andreas Mende, Geschäftsführer in der Immanuel Albertinen Diakonie für Beratung + Leben, einem der Träger des Adoptionsdienstes, sagte: „Wir freuen uns über die Möglichkeit, konkret an Gesetzesvorhaben mitzuwirken.”

Der Adoptionsdienst Berlin ist seit 2015 ein Gemeinschaftsprojekt von Immanuel Albertinen Diakonie und Caritasverband für das Erzbistum Berlin.

 
 
 
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